Ähnliche Artikel
Frage zum Artikel
Durch Klicken auf „Alle akzeptieren“ gestatten Sie den Einsatz folgender Dienste auf unserer Website: SHOPVOTE. Sie können die Einstellung jederzeit ändern (Fingerabdruck-Icon links unten). Weitere Details finden Sie unter Konfigurieren und in unserer Datenschutzerklärung.
Einstellungen, die Sie hier vornehmen, werden auf Ihrem Endgerät im „Local Storage“ gespeichert und sind beim nächsten Besuch unseres Onlineshops wieder aktiv. Sie können diese Einstellungen jederzeit ändern (Fingerabdruck-Icon links unten).
Informationen zur Cookie-Funktionsdauer sowie Details zu technisch notwendigen Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Erfassung und Bereitstellung von Bewertungen
Erfassung und Bereitstellung von Bewertungen
Verarbeitende Firma:SHOPVOTE
Nutzungsbedingungen: LinkSie möchten diesen Inhalt sehen? Aktivieren Sie den gewünschten Inhalt einmalig oder legen Sie eine dauerhafte Freigabe fest. Bei Zustimmung werden Daten beim genannten Drittanbieter abgerufen. Dabei werden unter Umständen Drittanbieter-Cookies auf Ihrem Endgerät gespeichert. Sie können diese Einstellungen jederzeit ändern (Fingerabdruck-Icon links unten). Weitere Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Elastan (auch Elasthan, Spandex) ist eine besonders dehnbare synthetisch hergestellte Faser aus Polyurethan (> 85 % Anteil). Elastan ist - wie der Name vermuten lässt - extrem dehnbar. Die Faser kann um 500 - 700 % gedehnt werden und findet nachfolgend in ihre Ausgangsform zurück. Elastan wird Stoffen meist mit geringem Anteil (ca. 5 %) zugefügt, um die Dehnbarkeit der Kleidungsstücke zu erhöhen (z.B. bei Strümpfen oder Leggings.)

Die Baumwollpflanze zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Sie ist weich, angenehm auf der Haut und warm. In letzter Zeit bemühen sich immer mehr Firmen, Baumwolle zu recyceln und wiederholt nutzbar zu machen. Beim Recycling von Baumwolle werden alter Kleidungsstücke (post-consumer) oder Textilreste der Verarbeitung (pre-consumer) nach Farben selektiert, durch einen Kardier-Prozess auf den Faserzustand reduziert (mechanisch) und nachfolgend erneut gesponnen.

Der Global Recycled Standard (GRS) ist ein international anerkannter Zertifizierungsstandard auf freiwilliger Basis, der die Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit von Produkten aus recycelten Materialien fördern will. Der GRS wurde von der Control Union Certifications begründet und wird von der Textile Exchange weiterentwickelt. Der GRS ist anwendbar auf Produkte, die zu mindestens 50% aus recyceltem Material bestehen sowie zusätzliche soziale und ökologische Anforderungen in Bezug auf die Verarbeitung und den Einsatz von Chemikalien erfüllen.
Ursprünglich wurde der Global Recycle Standard (GRS) im Jahr 2008 von der Organisation Control Union Certifications begründete, die ihn im Jahre 2011 an die Organisation Textile Exchange übergeben hat. Textile Exchange ist Inhaberin einer ganze Reihe von Standards und den entwickelt den Global Recycle Standard (GRS) weiter. Mittlerweile hat sich der GRS als international vollwertiger Produktstandard etabliert, dem sich Hersteller auf freiwilliger Basis unterwerfen können.
Textile Exchange verfolgt mit dem Global Recycled Standard (GRS) folgende Hauptziele:
Erhöhung des Recyclinganteils: Durch Transparenz und Sensibilisierung der Verbraucher soll der Recyclinganteil der verwendeten Materialien in den Endprodukten erhöht werden.
Reduzierung von Umweltauswirkungen: Der Einfluss schädlichen Auswirkungen der Produktion auf Mensch und Umwelt soll reduziert werden. Chemikalien mit gesundheitsschädlichem Potenzial dürfen bei GRS-Produkten nicht verwendet werden.
Verantwortungsvolle Produktion: Die GRS-Standorte müssen neben ökologische auch strenge soziale Anforderungen erfüllen.
Im Zusammenhang mit einer Zertifizierung werden folgende Punkt geprüft:
Überprüfung des recycelten MaterialsBerücksichtigt werden sowohl Pre-Consumer-Materialien (aus regulärer Produktion) als auch Post-Consumer-Materialien (nach Gebrauch).
Verantwortungsvolle ProduktionGeprüft wird die Einhaltung o.g. ökologischer und sozialer Anforderungen an die Produktion in den GRS-Standorten.
RückverfolgbarkeitGeprüft wird, ob die Identität des recycelten Materials von dem Rohstoff bis zum Endprodukt erhalten bleibt.
Der GRS bietet den Verbraucherinnen und Verbrauchern über seine Webseite transparente Informationen zu zertifizierten Unternehmen über eine öffentliche Datenbank an, analog zum GOTS.
Weiterführender Link: https://textileexchange.org/recycled-claim-global-recycled-standard/

Dieses Siegel steht für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie. Siegelinhaber ist die niederländische Stiftung Fair Wear Foundation (FWF). Über 100 Textilunternehmen sind Mitglied. Die Organisation ist in 15 Produktionsländern in Europa, Asien und Afrika aktiv. Schwerpunkt ist ganz klar der Herstellungsprozess mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu verbessern. Dies ist der wichtigste Standard für faire Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.
Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die sich für faire Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie einsetzt. Gegründet wurde sie im Jahr 1999 als Initiative von Unternehmen, Gewerkschaften und NGOs.
Ziel der Fair Wear Foundation ist laut eigenen Angaben "eine Welt, in der Arbeiter in der Bekleidungsindustrie ihre Rechte auf sichere, würdige und angemessen bezahlte Beschäftigung verwirklicht sehen."
Zum Erreichen dieses Ziels setzt FWF auf fünf verschiedene Gruppen
Die Fair Wear Foundation hat eine Theory of Change entwickelt, mit deren Hilfe sich die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen entlang der Lieferkette verbesseren sollen. Diese Theorie beruht auf einen sozialen Dialog mit ganz ähnlichen Elementen wie sie aus entwickelten Industrieländern bekannt sind.
Besonders wichtig sind die Fair Wear Foundation Mitgliedslabels, welche die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen entlang ihrer Wertschöpfungskette verbessern sollen. Die Mitgliedslabels werden vom FWF auditiert und entsprechend dem erreichten Fortschritt in drei Kategorien eingeteilt: Leader, Good, Needs improvement. Zweifellos auch zum Zwecke der Eigenwerbung der Labels bei ihren Kundinnen und Kunden.
Davon verspricht sich die Organisation eine Beispielwirkung und Verbreiterung ihrer Bewegung, was aufzugehen scheint. Immerhin hat sich die Mitgliederanzahl von 2017 (als wir diesen Text erstmalig bearbeitet haben) bis 2024 um ein gutes Viertel auf nunmehr 107 Mitglieder erhöht.
Die Fair Wear Foundation (FWF) führt auch regelmäßige Überprüfungen der Produktionsstandorte durch, um sicherzustellen, dass die Arbeitsbedingungen den internationalen Arbeitsstandards entsprechen und bietet viele interessante Tools und Abfragemöglichkeiten auf ihrer Webseite.
Weiterführender Link: https://www.fairwear.org